Deutscher Song Poet

Liedermacher und TV-Journalist – geht das? Klar, das geht! In Berlin geht schließlich fast alles.

Und so schreibt Ulrich Kleemann an der Spree nicht nur für’s Nachrichtengeschäft sondern mit besonderer Leidenschaft in eigener musikalischer Sache: Über das Leben, den Tod, die Liebe und das Vertrauen in’s Leben! Kleemanns Texte gehen tief, blicken aber auch immer optimistisch nach vorn. Die akustische Gitarre, bluesige Gitarrenlicks, knackige Grooves, sphärische Gitarrensounds sowie Raum und Zeit – das ist der musikalische Stoff, der Kleemanns Worte angemessen in akustische Welten transportiert.
“Guter deutscher Gitarrenpop ist eher selten. Ulrich Kleemanns Album "Sonne entgegen" gehört dazu,“ schrieb n-tv.de. Schon mit seinem ersten Album „Wolkenr7.de“ (AL!VE 2003) landete der Wahl-Berliner einen Coup - auch ohne Major-Deal bekam er, wovon kleine Fische im großen Haifischbecken sonst nur träumen: Bundesweites Airplay, Radio-Interviews, Rezensionen und nationales TV.
A propos TV: Wie kommt ein News-Journalist zur Musik? Ganz einfach: Die Musik war lange vorher zu Kleemann gekommen. Musik ist schließlich eine Herzensangelegenheit. Seine ersten Songs schreibt der gebürtige Düsseldorfer mit 14 Jahren. Wenig später, mit 18, spielt er Gitarre in einer Band, die von der Polydor unter Vertrag genommen wird. In dieser Zeit bekommt Kleemann auch immer wieder Besuch von einem Freund, der später als Breiti mit den Toten Hosen berühmt wird: Michael Breitkopf will nur spielen - vor allem auf Kleemanns Fender Stratocaster. Während sich Breiti für Größeres warmläuft, gibt die Polydor Kleemanns Band überraschend den Laufpass. So kühl kann der Wind im Musikgeschäft pfeifen! Dennoch: Einige Bands und Jahre später, da schon in Berlin, versucht Kleemann es erneut – diesmal auf eigene Kappe. Diesmal mit Erfolg: Das rockige “Don't wanna get it up“ von der ersten EP “Things just happen“ (Pool Musik 1999) bekommt deutschlandweit erstaunlich gutes Airplay. Klar, das macht Mut. Kleemann bleibt dran und startet weiter durch. In Berlin – wo auch sonst!